A12

Enterprise Low-Code Plattform

Technologie­partnerschaft mit

Was ist A12?

A12 ist eine Enterprise Low Code Plattform für die Entwicklung, Integration, Wartung und den Betrieb von Unternehmensanwendungen in komplexen IT-Landschaften. A12 kombiniert einen Low Code Ansatz, bei dem Fachexperten Teile einer Anwendung ohne Programmierkenntnisse erstellen können, mit professioneller Individualsoftwareentwicklung und Systemintegration. A12 liefert eine Antwort auf die Frage, wie Anwendungen langfristig zu voll integrierten, geschäftskritischen Unternehmenensanwendungen werden können. Die Kombination zwischen Low Code und Individualentwicklung eröffnet neue Möglichkeiten in der Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsprozessen.

Einsatzgebiete

Behördenplattformen KMU- Software Versicherungen Bankenumfeld Enterprise Unternehmen

Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von A12 in übergreifenden Szenarien. Durch den modellgetriebenen Ansatz ist die modellierte Fachlichkeit anwendungsübergreifend nutzbar. Das sichert die Konsistenz, vermeidet Dopplungen, vereinfacht das Release- und Abhängigkeitsmanagement und reduziert den Testaufwand. Fachexperten und Business Analysten können mit Modellierungswerkzeugen den fachlichen Kern der Software eigenständig abbilden und langfristig pflegen.

  • Anpassung fachlicher Aspekte ohne Programmierkenntnisse
  • Schnelle Umsetzung fachlicher Änderungen
  • Weitgehende Automatisierung des Softwareentwicklungsprozesses
  • Losgelöste Innovierung der Technik

Modellierung

Das Modellierungskonzept von A12 umfasst die komplette Geschäftsanwendung.

Geschäftsentitäten, ihre Beziehungen untereinander und wesentliche Aspekte ihrer Wertschöpfung werden in Modellen abgebildet.

Mit Hilfe spezialisierter Editierwerkzeuge und einer mächtigen Regel-, Validierungs- und Berechnungssprache lassen sich die Modelle über den gesamten Lebenszyklus der Anwendung hinweg, unabhängig von der Technologie, anpassen.

Plasma UI/UX

Plasma ist ein Design-System für Geschäftsanwendungen mit hoher Informationsdichte und großer Komplexität.

Plasma beinhaltet UI/UX-Komponenten, Verwendungsmuster und Gestaltungsrichtlinien für den Anwendungsrahmen, Navigationselemente, Benachrichtigungen sowie den Umgang mit Geschäftsobjekten und ihren typischen Workflows.

Plasma adressiert damit wesentliche Design-Prinzipien der Ergonomie, Barrierefreiheit, Skalierbarkeit, Komplexität und Geräteunabhängigkeit.

Plattform & Komponenten

Die A12 Laufzeitplattform besteht aus modularen client- und serverseitigen Komponenten, die sich flexibel einsetzen und kombinieren sowie gezielt über projektspezifische Individualentwicklung erweitern lassen.

Der Kernel bspw. stellt Funktionalität rund um Dokumente, Dokumentenmodelle und regelbasierte Validierung bereit. Die Services leisten Persistenz, Indizierung und Datenzugriff. UAA beinhaltet Authentifizierung und Autorisierung und steuert das User Management.

Architektur & Technologie

Die Plattform-Komponenten setzen auf moderne Technologien, klare Schnittstellen und nahtlose Integration mit anderen Technologien und Systemen. Zusammen bilden sie eine integrierte Client-Server-Architektur.

Sowohl klassische als auch Cloud-Infrastruktur (Docker, Kubernetes) werden unterstützt.

Wo immer möglich werden Standards genutzt, z.B. JSON, XML, REST, JDBC, LDAP, SAML, OpenId Connect, OAuth2, JWT und BPMN2.

Warum Enterprise Low Code Plattform A12 im Fachbereich?

Kosten

Kostenvergleich Entwicklung mit Enterprise Low Code Plattform A12 gegenüber Individual Softwareentwicklung

  • TCO mit A12 Low Code Entwicklung um 54% tiefer
  • Go to Market 75% schneller
  • Laufende Kosten 50% tiefer

Referenzen & Benutzer

Steuerplattform Elster Industrieversicherungen Städtische Steuerportale Grundsteuerrechner Gemeinden Prozessoptimierung im Enterpriseumfeld Schiffsregister Hamburg SAB Förderportal

FAQ

An wen richtet sich A12?

A12 richtet sich an mittelgroße und große Unternehmen und Behörden, die individuelle Software benötigen. Mit A12 lassen sich schnell Prototypen und einfache Anwendungen realisieren, die zu komplexen, voll integrierten Unternehmensanwendungen wachsen können.

Wie unterscheidet sich A12 von anderen Low Code Plattformen?

A12 kombiniert einen Low Code Ansatz, bei dem Fachexperten eine Anwendung ohne Programmierkenntnisse erstellen können, mit professioneller Individualsoftwareentwicklung und Systemintegration. Der Fokus von A12 liegt nicht auf leicht zusammenklickbaren Apps für den temporären Einsatz, A12 liefert vielmehr eine Antwort auf die Frage, wie Anwendungen langfristig zu voll integrierten, geschäftskritischen Unternehmenensanwendungen werden können. Damit verfolgt mgm einen anderen Weg als Outsystems, Mendix und Co. A12 ist keine Platform as a Service (PaaS) Dienstleistung, in der einfache Anwendungen zusammengeklickt und deployed werden können. Es ist kein geschlossenes Ökosystem. Als Enterprise Low Code Plattform kommt A12 nur in professionellen und individuellen Softwareentwicklungsprojekten zum Einsatz. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass A12-Projekte direkte Anforderungen an die A12-Basis stellen können - analog zu den Anforderungen an die eigene Projektsoftware. Damit sind die Projekte viel stärker einbezogen und können die Weiterentwicklung von A12 sehr direkt beeinflussen. Mit dem Plasma Designsystem ist A12 auch im Bereich UI/UX speziell auf die Anforderungen ausgewachsener Geschäftsanwendungen ausgerichtet.

Kann meine Abteilung A12 eigenständig nutzen?

Wenn im Rahmen eines Projekts eine A12-Anwendung erstellt wurde, ist die Fachabteilung in der Lage, die Anwendung durch Modellierungswerkzeuge eigenständig anzupassen. A12 ist jedoch kein App-Baukasten, der ein Zusammenklicken der Anwendung und ein Deployment auf Knopfdruck mit sich bringt. Eine Nutzung von A12 außerhalb eines Softwareentwicklungsprojekts ist in dieser Form nicht vorgesehen.

Gibt es optionale Add-Ons?

Ja, A12 unterstützt die Entwicklung zusätzlicher Add-Ons, die auf dem Kern von A12 aufsetzen. So gibt es zum Beispiel einen Code-Editor für den Parsergenerator ANTLR4 und eine Chat-Integration als Add-On. Damit lassen sich A12-basierte Applikationen sehr einfach um eine Chat-Funktionalität erweitern. Erweiterungen lassen sich zusätzlich zu anderen A12-Produkten aktivieren und können sowohl server- als auch clientseitige Komponenten umfassen. Der Chat-Bot-Service benutzt im Server beispielsweise das OpenSource-Produkt Rocket Chat. Das Chat-Frontend ist sowohl für die Verwendung an einem Desktop-PC als auch für Mobile Geräte optimiert.

Welche Security-Merkmale weist A12 auf?

A12 folgt dem Grundsatz Security by Design. Sicherheitsanforderungen werden von Anfang an berücksichtigt, um potenziellen Schwachstellen präventiv vorzubeugen. Security Experten begleiten alle Phasen der Entwicklung – von frühen Anforderungen über Architekturentscheidungen bis hin zu Abnahmetests. Darüber hinaus wird die Enterprise Low Code Plattform kontinuierlich intensiv getestet. A12 nutzt dafür das von mgm entwickeltes Security Toolset ATLAS, das eine Reihe von Werkzeugen wie OWASP Dependency Check, ZAP und sqlmap integriert. Es ermöglicht automatisierte Security Tests und stellt ein konsolidiertes Reporting bereit. ATLAS prüft u.a. auf bekannte Schwachstellen in Komponenten von Drittanbietern, erkennt Konfigurationsprobleme wie fehlende HTTP Security Header und testet, wie robust APIs gegenüber Attacken wie Injektionsangriffen sind.

Wie funktioniert in A12 die Oberflächengestaltung?

A12 setzt bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche auf spezielle Oberflächenmodelle. Sie setzen ebenfalls die Idee einer Trennung der Technik um. Sie ermöglichen eine abstrahierte Darstellung der Interaktionsstruktur – zum Beispiel den Aufbau eines Formulars – ohne dabei mit einer bestimmten technischen Umsetzung fest verdrahtet zu sein. Das hat den Vorteil, dass die technischen Darstellungsdetails und das Design losgelöst von den Oberflächenmodellen weiterentwickelt werden können. So lässt sich viel einfacher eine flächendeckend konsistente und barrierefreie Benutzeroberfläche realisieren. Für die Darstellung kommt das Plasma Designsystem zum Einsatz.

Welche Modellierungswerkzeuge gibt es?

Aktuell stellt A12 zwei Modellierungswerkzeuge bereit: den A12 Simple Model Editor (SME) und den A12 UI Designer. Der Funktionsumfang des A12 UI Designers wird perspektivisch in den SME überführt, um sämtliche Modellierungsfunktionalität in einem Tool zu bündeln.

Was kann ich mit A12 modellieren und was nicht?

Der aktuelle Modellierungsumfang umfasst die gesamte Fachlichkeit und Teile der Anwendungsoberfläche. Die Entscheidung, was in A12 modellierbar wird, richten wir an dem Mehrwert aus, den die Modellierbarkeit bringen würde. In komplexen Geschäftsanwendungen gibt es immer wieder Aspekte, die sich individuell schneller, effizienter und nachhaltiger entwickeln lassen. Mit den Datenmodellen und der Regelsprache für Validierungen und Berechnungen lassen sich sehr komplexe fachliche Zusammenhänge abbilden. Geschulte Fachexperten und Business Analysten sind dadurch in der Lage, mit den Modellierungswerkzeugen die fachlichen Aspekte einer Anwendung eigenständig festzulegen - ohne dabei auf Entwickler angewiesen zu sein. Nur in Ausnahmefällen - zum Beispiel bei Berechnungen mit sehr komplexen Formeln - kann es komfortabler sein, die Berechnungen direkt im Code und nicht über die Modellierungstools abzubilden. Die Modellierung der Oberfläche beschränkt sich derzeit auf die Bereiche, in denen modellgetriebene Komponenten zum Einsatz kommen.

Lassen sich A12-Modelle wiederverwenden?

Ja. Die Wiederverwendung ist bei allen Modelltypen möglich. Vor allem bei den A12-Datenmodellen ist sie gängige Praxis. Datenmodelle lassen sich modular aufbauen. So können untergeordnete Submodelle zum Beispiel in mehreren anderen Modellen wiederverwendet werden. Darüber hinaus können spezielle Typdefinitionen – zum Beispiel für zentrale Länderlisten und Rechtsformen – erstellt werden, die in mehreren Modellen genutzt werden können. So lassen sich modellübergreifende Aspekte an einer einzigen Stelle definieren, um Dopplungen und etwaige Inkonsistenzen zu vermeiden.